FDP-Regionalrat Kai Buschmann ist der Meinung, dass Firmen im Raum Ludwigsburg von der geplanten Ethylen-Pipeline, die auch durch den Kreis verlaufen wird, profitieren können. Sie sei eine Chance für die Wirtschaftsentwicklung im Kreis. Das eigentliche Ziel des aus dem bayerischen Münchsmünster gepumpten Ethylens sei zwar BASF in Ludwigshafen. Aber die Pipeline könne auch eine in der Region Stuttgart nutzbare Infrastruktureinrichtung sein. So habe die Betreibergesellschaft EPS Ethylen-Pipeline Süd dem Regionalrat bestätigt, dass jeder das Recht habe, sich an die Pipeline anzuschließen. Beispielsweise also auch Unternehmen im interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet Sachsenheim, das habe EPS dem FDP-Regionalrat mitgeteilt. Das Gebiet Eichwald läge 3,5 Kilometer von der Pipeline entfernt, und auch die Gewerbegebiete in Vaihingen, Bietigheim-Bissingen, Besigheim und Murr seien in der Nähe. Ein Aspekt, der bei der Diskussion um die Pipeline nicht unter den Tisch fallen solle. In einer Anfrage möchte die FDP jetzt vom Verband Region Stuttgart und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Region (WRS) wissen, wie weit sie aktiv geworden sind, und ob geprüft wurde, welche Firmen im Kreis Ludwigsburg und in Rems-Murr für einen Anschluss an die Pipeline in Frage kommen.