Jahresabschluss des FDP Ortsverbandes im „Elefantenstüble“ in Aurich
Nomen est Omen: Wer das Elefantenstüble in der Auricher Halle kennt, weiß, dass dies ein Geheimtipp für thailändisch – deutsche Küche ist. Der FDP Ortsverband Vaihingen-Stromberg möchte sich nicht mit den ganz großen Tieren messen, weiß sich aber standfest und stabil aufgestellt.
Zum Jahresabschluss hatte der in der Mitgliederversammlung 2011 gewählte neue Ortsvorsitzende Roland Zitzmann aus Aurich seinen Vorstand eingeladen. Er konnte Jochen Nigge, Jörg Dutt, Dagmar Holzberg, Fritz Wahl und Ingrid Kappesser-Ebert mit PartnerInnen und Kindern herzlich begrüßen, zusätzlich Fraktions- und Kreistagsmitglieder Helga Eberle und Dr. Rüdiger Holzberg. Für die Ortsvorsteherin Aurichs war es sowieso ein Heimspiel.
Sohn Sascha Ebert aus Nussdorf bekam ein Dankeschön, weil er die Homepage der örtlichen Liberalen pflegt.
Roland Zitzmann erinnerte in einem kurzen Rückblick an die Reihe der Veranstaltungen im Jahre 2011, insbesondere an die Führung durch die Biogasanlage Vaihingen -Ensingen, die im November ca. 50 Interessenten auf den Aussiedlerhof Oberer Lehen brachte.
In seinem Ausblick auf die Veranstaltungen 2012 stellte er weitere Besichtigungen zum Thema „Erneuerbare Energien in Vaihingen und dem Bereich des Ortsverbandes“ in Aussicht: Im März die Wasserkraftanlage an der Enz der Familie Auch, im Spätsommer Sonnenenergie und Solaranlagen in Sersheim und Sachsenheim.
Zu den Veranstaltungen wie auch zu öffentlichen Fraktionssitzungen werden alle Bürger herzlich eingeladen.
Bevor das feine Essen serviert wurde, erinnerte der Vorsitzende an die langjährigen treuen Mitglieder, wie z.B. Altkreisrat Peter Conradt aus Vaihingen, der 60 Jahre dem Ortsverband angehört und bedankte sich bei seinem Vorstand und den Unterstützern.

Peter Conradt – 60 Jahre FDP-Mitglied in Vaihingen/Enz

- Peter Conradt, 2. von links, daneben Nora Jordan-Weinberg, Kreisgeschäftsführerin, außen Friedrich Wahl und Dagmar Holzberg, Ortsvorstände
Seit 1951 ist Peter Conradt aus Vaihingen/Enz FDP-Mitglied. Aus diesem Anlass überreichte ihm Nora Jordan-Weinberg vom FDP-Kreisverbandsvorstand im Beisein der Ortsvorstandsmitglieder Friedrich Wahl und Dagmar Holzberg eine Urkunde mit Medaille.
Peter Conradt, Jahrgang 1925, berichtete, wie seine Schulkameraden und er nach dem Krieg eine politische Orientierung gesucht hätten. Er selbst fühlte sich damals und bis heute dem liberalen Gedankengut in der württembergischen Tradition verpflichtet, auf Anregung von Dr. Brandenburg, OB in Pforzheim. „Es war die wichtige Zeit von Theodor Heuss und Thomas Dehler“, ergänzte seine Frau Hannelore, ebenfalls seit vielen Jahren Mitglied der liberalen Partei.
Bereits 1955 wurde Peter Conradt zum ersten Mal in den Kreistag des Landkreises Vaihingen gewählt, dem er bis 1971 angehörte. Nach der Kreisreform war er von 1973 – 1982 Mitglied des Kreistages im Landkreis Ludwigsburg. Für den Gemeinderat der Stadt Vaihingen hat er sich jedoch nie aufstellen lassen. Er wollte als Unternehmer nicht in Interessenskonflikte kommen.
Der Entwicklung zu einem großen Kreistagsgremium, das im Kreishaus tagt, steht er gewohnt kritisch gegenüber. „Früher tagte der Kreistag abwechselnd in den verschiedenen Städten und Gemeinden des Landkreises, dadurch war mehr Bezug zur Basis da und mehr Graswurzeldemokratie möglich,“ ist seine Meinung dazu.
Seine Gesprächspartner nimmt er schnell mit in landes-, bundespolitische und europäische Themen. Mit großem Interesse verfolgt und fördert er aber auch den Ortsverband der FDP Vaihingen-Stromberg, der sich auf weitere anregende Begegnungen mit dem Jubilaren und seiner Frau freut.
FDP- Ortsverband besichtigt die Biogasanlage in Ensingen
(dh) Am Sonntag Mittag hatte der FDP-Ortsverband Vaihingen-Stromberg zur Besichtigung der Biogasanlage Ensingen GmbH & Co KG, eingeladen. Der Fraktionsvorsitzende Friedrich Wahl begrüßte erfreut Gäste, Kreisräte, Stadträte und den neu gewählten Vorstand des FDP-Ortsverbands. Das Interesse an den erneuerbaren Energien für die Stromversorgung nach dem Atomausstieg lockte über 50 Besucher auf den Aussiedlerhof Oberer Lehen.
Die drei Gesellschafter und Betreiber des 2007 erbauten Betriebes Rainer Herold, Thomas Dillmann und Frank Wilhelm erklärten sachkundig die Funktion der Anlage und den elektronisch gesteuerten Ablauf. Interessant waren die offenen Siloboxen, die über Rührwerke zugänglichen unterirdischen Mischanlagen, die Mischung aus -jahreszeitlich abhängig - Grasschnitt, Rindergülle und Silomais.
Außer der Stromerzeugung mit einem Generator wird in erheblichem Umfang Wärme erzeugt. Damit werden über das Nahwärmenetz Balzhalde in Kleinglattbach rund 400 Wohneinheiten mit Wärme versorgt.
Da die drei Landwirte zusätzlich ihre Höfe bewirtschaften, ist ihnen der sorgsame Umgang mit Landverbrauch oder mit möglichst geringem Einsatz von Düngemitteln selbstverständlich. In der Umweltbilanz gilt die Wärme aus dem Biomasse-Heizkraftwerk als regenerative Energie und wird CO2 neutral bewertet.
Während und nach der Betriebsführung gab es ausreichend Gelegenheit zur Diskussion über energiepolitische Fragen. Eine Woche vor der Volksabstimmung kam selbstverständlich auch zur Sprache, dass aus umweltpolitischen Gründen mit NEIN beim Ausstiegsgesetz gestimmt werden müsste.
Im Schlusswort kündigte der 1. Vorsitzende Roland Zitzmann weitere Veranstaltungen für 2012 an, bedankte sich bei den Betreibern mit Weinpräsenten und vergaß auch nicht den Dank an die Familienangehörigen, die für das leibliche Wohl gesorgt hatten.
Bundestag, Kanzleramt und Schifffahrt auf der Spree
Informationsfahrt des Bundestagsabgeordneten Harald Leibrecht vom 28.09. bis 01.10.11 nach Berlin.
Am 28.09. 2011 fuhr eine Gruppe des FDP Ortsverbands Vaihingen-Stromberg auf Einladung von Harald Leibrecht, MdB zu einer 4-tägigen Informations- und Bildungsfahrt nach Berlin.
Das Wetter meinte es gut mit uns. Die Fahrt mit dem ICE verlief hin und zurück problemlos. Die Tage waren straff geplant und sehr gut organisiert wie die gesamte Reise.
Am ersten Tag in Berlin besuchten wir, nach eingehendem Sicherheitscheck, das Bundespräsidialamt mit Führung im Schloss Bellevue.
Danach stand ein Besuch der Baden-Württembergischen Landesvertretung auf dem Plan.
Am Nachmittag hatten wir in der 21. Etage des Bahntower am Potsdamer Platz ein Gespräch mit einem Referenten der Deutschen Bahn AG. Interessant nicht nur der Ausblick über Berlin sondern auch die Einblicke in das Bahnwesen und die Grundhaltung zum Thema „Stuttgart 21“.
Nach Politik und Wirtschaft, ein Ausflug ins Kulturelle. Besuch der Ausstellung „Wege-Irrwege-Umwege“ am Gendarmenmarkt und eine kleine Verschnaufpause bis zum Besuch des Bundeskanzleramts.
Im Bundeskanzleramt, wieder umfangreicher Sicherheitscheck, danach eingehende Führung durch das Amt, beeindruckend die Weitläufigkeit und Größe.
Am zweiten Tag ging es zum Reichstag. Auf dem Plan stand der Besuch einer Plenarsitzung. Wir hatten Glück, Herr Leibrecht hielt zeitgleich eine Rede zum Thema „50 Jahre Deutsche Entwicklungszusammenarbeit“. Im Anschluss fand ein persönliches und sehr informatives Treffen mit Herr Harald Leibrecht statt. Frau Birgit Homburger, Frau Judith Skudelny und Herr Patrick Meinhardt kamen zu dem Treffen hinzu.
Was wäre ein Besuch des Reichtags ohne einen Besuch auf der Kuppel. Ein Erlebnis, auch wie tags zuvor auf dem Bahntower, die Rundumsicht auf die gesamte Hauptstadt bei strahlendem Sonnenschein.
Nachmittags war eine Stadtrundfahrt an politischen Gesichtspunkten orientiert angesetzt.
Wir fuhren an der gigantischen Baustelle der zukünftigen BND-Zentrale vorbei, besuchten das Brandenburger Tor und vieles andere mehr.
Abschluss des Tagesprogramms war eine Schifffahrt auf der Spree. Ein wirklich empfehlenswertes Erlebnis. Berlin zeigt sich einem von einer ganz anderen sehenswerten Seite.
Bevor wir uns am vierten Tag wieder auf die Heimreise machten, hatten wir am Vormittag die Möglichkeit auf eigene Faust z.B. die Museumsinsel und Umgebung oder das KaDeWe zu erkunden.
Berlin, immer wieder eine Reise wert!



